Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Der Augenarzt ist in der Lage, eine fundierte Diagnose zu stellen und eine geeignete Therapie einzuleiten. In Abhängigkeit von der jeweiligen Ursache werden einzelne therapeutische Schritte sorgfältig geplant. Bei einem Verdacht auf eine Netzhautablösung ist ein rasches, zielgerichtetes Handeln angesagt. Ansonsten schreiten derartige Krankheiten schnell fort und die Folgen sind für die Betroffenen teilweise sehr ernst. Der erste Weg führt dich somit zunächst zu den Augenärzten. Sie übernehmen die Diagnose und überweisen dich bei Bestätigung des Verdachts auf Netzhautablösung, Netzhautriss oder Glaskörperabhebung zeitnah an eine Fachklinik oder an Spezialabteilungen in den Krankenhäusern.
Die Symptome einer Netzhautablösung sind für den Laien nicht immer eindeutig, aber von einer Amotio retinae kann ausgegangen werden, wenn
Diese Anomalien sind sichere Hinweiszeichen, die einer sofortigen Therapie bedürfen. Die Auslöser sind einerseits die Glaskörperabhebung und andererseits Einblutungen in die Netzhaut. Netzhautablösung und Netzhautriss machen schon zu Beginn durch entsprechende Krankheitszeichen auf sich aufmerksam. Sie gelten unter den Augenärzten als Notfall.
Risse, Löcher und Netzhautablösungen ziehen schon innerhalb kürzester Zeit eine Erblindung nach sich. Ausgelöst werden diese Defekte durch degenerative Prozesse am Augenhintergrund. Die Amotio retinae ist besonders tückisch, weil keine Schmerzen auftreten.
Zum Glück kommen Netzhautablösungen nicht allzu häufig vor, sind aber gefährlich. Die Erkrankung wird durch folgende Ursachen begünstigt:
All diese Auslöser kommen nicht von allein. Spezielle Risiken und Ursachen führen dazu, dass Netzhautablösungen provoziert werden:
Menschen, die kurzsichtig sind, haben einen verlängerten Augapfel. Dadurch wird eine Spannung auf die Netzhaut aufgebaut, die infolgedessen reissen kann.
Von besonderer Bedeutung ist das retinale Pigmentepithel. Es ist für die Filterung des auftreffendes Lichtes zuständig. Daraus resultiert seine Bedeutung als Lichtfilter. Das Augeninnere wird somit vor übermässig heftigen Lichtreflexen geschützt. Deshalb kommt es beim Netzhautdefekt zu den charakteristischen Beschwerden der Lichtscheu und der erhöhten Lichtempfindlichkeit. Diese innere Haut des Auges verfügt über eine lagenweise Morphologie.
Bei einer derartigen Schädigung am Augenhintergrund wie der Amotio retinae helfen Medikamente nicht mehr. Hat die Diagnose tatsächlich einen Netzhautriss bestätigt, kann die Behandlung nur durch eine Operation oder einen Lasereingriff – das Verschweissen der Netzhautdefekte – erfolgen.
Die zuletzt genannte Variante ist indiziert, wenn sich zunächst nur Löcher oder Risse zeigen. Diese werden dann wieder verschlossen. Bei einer tatsächlichen Netzhautablösung ist eine Operation unumgänglich. Der als Gürteloperation deklarierte Eingriff beinhaltet im ungünstigsten Fall partiell die Entnahme des Corpus vitreum (Pars-Plana-Vitrektomie). Es erfolgt eine Substitution durch Silikonöl, ein Gas oder durch Kochsalzlösung. Wird eine baldige Behandlung eingeleitet, bleiben die Augenschäden relativ gering. Darüber hinaus hat das den Vorteil, dass die Heilung zügig vonstatten geht, wenn die Netzhaut neu angelegt wurde. Verläuft die Operation erfolgreich, kann eine Erblindung noch rechtzeitig aufgehalten werden.
Der Corpus vitreum unterliegt altersbedingten oder durch innere und äussere Einflüsse ausgelösten Schrumpfungserscheinungen. Daraus resultiert oftmals eine Ablösung von der Netzhaut. Er zieht dabei an der Retina, was ein Reissen oder eine Lochbildung fördert. Um Netzhautablösungen vorzubeugen beziehungsweise sie rechtzeitig zu erkennen, ist eine augenärztliche Kontrolle im Abstand von zwei Monaten sinnvoll. Bevor sich die Netzhautablösung einstellt, werden schon kleine Löcher oder Einrisse sichtbar. Mit hoch entwickelten Spezialgeräten kann der Facharzt diese Auffälligkeiten bereits im Anfangsstadium sehen. Bereits dann ist es günstig, eine Lasertherapie einzuleiten. Nicht nur den Risikogruppen ist die regelmässige Begutachtung zu empfehlen.
Makuladegeneration ist eine ophthalmologische Erkrankung, die mittlerweile ihren Schrecken weitgehend verloren hat. Das ist vor allen Dingen den fortschrittlichen medizinischen Behandlungsverfahren zu verdanken, die in der Augenheilkunde heute gängig sind. Das Auge ist nicht der Spiegel der Seele, sondern ein wichtiges Sinnesorgan. Gibt es Probleme mit der Netzhaut, auch Makula genannt, dann führt das in dieser Form nicht selten zu einer Erblindung. Früher erlitten viele Menschen dieses Schicksal. Heute ist das nicht mehr so. Lies dich auf unserer Vergleichsplattform ein und informiere dich umfassend über diese bedeutsame Augenkrankheit.
Der Ziliarmuskel ist wichtig, um die optische Brechkraft der Augenlinse zu verändern. Er ermöglicht dir, sowohl in der Nähe als auch in der Ferne scharf zu sehen – der Muskel sorgt also dafür, dass sich die Linse an die jeweilige Entfernung anpasst. Dies nennt man Akkommodation. Aber das ist noch nicht alles, was du zum Ziliarmuskel wissen solltest: Er wird auch als Ziliarkörper oder Strahlenkörper bezeichnet, liegt ringförmig im Auge und hält über die Zonulafasern die Augenlinse. Aber wo genau befindet sich der Ziliarmuskel? Was macht er, und was passiert bei Erkrankungen?
Eine Netzhautentzündung ist eine seltene Augenkrankheit, die sich nicht nur unangenehm anfühlt, sondern auch hohe Risiken mit sich bringt. Wenn du betroffen bist, ist eine zeitnahe Behandlung zwingend erforderlich, um deine Augen zu schützen und Folgeschäden zu vermeiden. Die folgenden Abschnitte geben dir einen Einblick in die Symptomatik der Erkrankung und klären dich über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten auf.
Punktlosigkeit, Hornhautverkrümmung, Stabsichtigkeit: All das meint eine Sehschwäche, die der Facharzt Astigmatismus nennt. Manche Betroffene sind in ihrer Sehkraft stark beeinträchtigt, andere korrigieren mit Hilfe von Kontaktlinsen – ihre Einschränkung fällt den Mitmenschen meist gar nicht auf. Wer vermutet oder schon bestätigt bekommen hat, dass er selbst „einen Knick in der Optik“ hat, kann sich mit Hilfsmitteln darauf einstellen. Doch: Wie entsteht die Hornhautverkrümmung im Auge? Welche Folgen hat sie für den Alltag und was kannst du tun, um den Astigmatismus bei dir oder deinen Kindern zu korrigieren? Wir haben uns mit den wichtigsten Fragen rund um die Stabsichtigkeit beschäftigt.
Chlamydien in den Augen können schon bei Kindern massive Beschwerden verursachen. Das hat damit zu tun, dass die Chlamydien extrem ansteckend und damit leicht übertragbar sind. Unter bestimmten ungünstigen Bedingungen gelangen diese bakteriellen Keime in die Sehorgane. Dort lösen sie eine massive Infektion aus. Verschiedene Strukturen des Auges werden dadurch geschädigt. Mittlerweile ist eine Behandlung von Chlamydieninfektionen im Auge mit verschiedenen Methoden möglich. Dasselbe gilt für Krankheiten wie das Trachom. Lies mehr darüber auf unserem Vergleichsportal.
Wohl jeder kennt das Phänomen: Nach einer Nacht mit wenig Schlaf sind die Augenlider geschwollen und sehen müde und krank aus. Die unschöne Schwellung ist in der Regel harmlos und verschwindet meist nach kurzer Zeit wieder. Geschwollene Augenlider können aber auch krankheitsbedingte Ursachen haben. Ein Warnsignal sind vor allem weitere Begleiterscheinungen wie Rötungen oder Fieber. Was du selbst bei geschwollenen Augenlidern tun kannst, in welchen Fällen sie behandelt werden müssen und welche Therapie ein Arzt verordnet, darüber soll dir der folgende Ratgeber auf unserer Vergleichsplattform Aufschluss geben.