Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Jeder Patient ist anders. Deshalb äussert sich eine Augenmigräne bei jedem individuell. Manche leiden zusätzlich unter den üblichen pochenden Kopfschmerzen, andere bleiben schmerzfrei. Eine Migräneattacke der Augen hat jedoch einige typische Symptome, die bei den vielen Betroffenen auftreten. Dazu gehören:
Leiden die Patienten zusätzlich unter Kopfschmerzen, treten diese meist nach dem Abklingen der optischen Beeinträchtigungen – also der Aura – ein. Die Intensität der Seh- und Wahrnehmungsstörungen bei einer Migräne mit Aura variiert von Mensch zu Mensch.
Eine genetische Veranlagung spielt bei Migräne eine grosse Rolle. Sind Verwandte Migränepatienten, besteht ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst an Migräne zu erkranken. Hauptfaktoren sind eine gestörte Signalübertragung der Nervenzellen im Gehirn und Veränderungen der Blutgefässe. Durch die gestörte Signalübertragung kommt es zu einer Überreizung des Gehirns und Sehnervs, was zu den schmerzhaften und beeinträchtigenden Symptomen führt. Es gibt auch gewisse Trigger, also Auslöser, die bei anfälligen Personen eine Migräneattacke auslösen können:
So gross die Gelüste auf die Nahrungsmittel auch sein mögen, auf Kaffee, Alkohol, Schokolade, Zitrusfrüchte, Bananen, Käse, Fleisch, Trockenfrüchte und Fastfood solltest du während einer Augenmigräne verzichten. Sie enthalten Stoffe, die einen Anfall nicht nur triggern, sondern auch deutlich verschlimmern können. Möchtest du dir hingegen mit Hausmitteln etwas Gutes tun, dann greife zu Magnesium. Magnesium wirkt krampflösend und kann die Schmerzen und Symptome lindern.
Eine Augenmigräne kann auf Grund der Symptome sehr beängstigend und gefährlich wirken. Du kannst jedoch beruhigt sein, denn so sehr die Erkrankung auch die Lebensqualität einschränkt, gefährlich ist sie zum Glück nicht. Trotzdem solltest du als Patient regelmässig deinen Arzt aufsuchen und die Entwicklung deiner Migräne im Auge behalten. Eventuell kann dir dein Arzt auch helfen, deine persönlichen Trigger herauszufinden und sie erfolgreich zu meiden, sodass du unter weniger Anfällen leidest.
Hast du das Gefühl, an Augenmigräne zu leiden, suche einen Neurologen oder einen Optiker auf. Unter Umständen benötigst du lediglich eine Brille. Es ist wichtig, die Symptome abzuklären, denn eventuell steckt auch eine andere Erkrankung als eine Migräne mit Aura dahinter, zum Beispiel eine Keratitis, also eine Hornhautentzündung, oder eine Iridozyklitis, eine Entzündung der Iris und des Ziliarkörpers. Eventuell ist eine Operation nötig, um die Entstehung eines Katarakts, auch Grauer Star genannt, zu vermeiden. Bei einer Entzündung des Auges hingegen helfen neben Medikamenten eine gute Lidrandhygiene. Ob es sich um eine Augen- oder Netzhauterkrankung handelt oder ob du wirklich unter einer Augenmigräne leidest, kann dir nur ein Fachmann sagen.
Sprich unbedingt mit deinem behandelnden Arzt über deine Beschwerden. Ignorierst du sie, können sie sich verschlimmern. Ob es sich um einen Nachstar, also einen Grauen Star nach einer Operation handelt, findet dein Augenarzt heraus, indem er deine Pupillen weitet und gründlich den Zustand deines Auges und deiner Netzhaut untersucht. Ist die Ursache für deine Symptome tatsächlich keine Augenmigräne, sondern ein Nachstar, kann er einfach mit einem sogenannten YAG-Laser behandelt werden. Vielleicht steckt auch eine Durchblutungsstörung der Netzhaut hinter deiner Augenmigräne. Gehe bei Problemen mit den Augen, sei es ein Problem der Netzhaut, ein Nachstar oder tatsächlich Migräne, am besten zur Jahreskontrolle zu deinem Augenarzt, Optiker oder Neurologen.
Leidest du unter einer Migräne mit Aura, ziehe dich an einen ruhigen, dunklen Ort zurück. Reizarmut und Ruhe sind die besten Heilmittel und helfen, dass die Symptome schneller abklingen. Trinke viel Wasser und nimm, sofern dein Arzt dir welche verschrieben hat, Schmerzmittel ein. Frage ihn, welche sich am besten eignen, da manche Schmerzmittel bei Migräne unerwünschte Nebenwirkungen haben können. Aspirin zum Beispiel verdünnt das Blut, wodurch das Pochen und die Schmerzen schlimmer werden können. Eine kalte Kompresse auf den Augen wirkt beruhigend und schmerzstillend. Hilft gar nichts, dann lasse dir von deinem Arzt Injektionen mit Triptanen geben, sofern er dem zustimmt.
Brennende Augen, oft verbunden mit geröteten Augen und einem vermehrten Tränenfluss, können sehr unangenehm sein. Dabei sind solche Augenprobleme weit verbreitet, die Ursachen hingegen häufig nur schwer erkennbar. Allergien können dieses Symptom ebenso auslösen wie eine Bindehautentzündung, Hornhautentzündung oder andere Krankheiten. Brennen deine Augen, solltest du ihnen Ruhe gönnen. Auch auf das Tragen von Kontaktlinsen solltest du in der akuten Phase besser verzichten.
Ein inneres Gerstenkorn wünscht sich niemand. Es schmerzt, kann grösser werden und die Sicht behindern. Um rechtzeitig eine Diagnose beim Arzt stellen zu lassen und die passende Behandlung zu beginnen, musst du jedoch auf die richtigen Symptome achten. Im Folgenden findest du wichtige Antworten, die eine Diagnose und Behandlung erleichtern.
„Astigmatismus“ ist die Bezeichnung für die Hornhautverkrümmung. Durch eine Verkrümmung der Hornhaut kann es zu unklaren Bildern und einer undeutlichen Sicht kommen. Bei vielen Menschen tritt diese Verkrümmung auf, ohne irgendwelche Symptome zu zeigen. Andere brauchen eine torische Linse. Dabei handelt es sich um Kontaktlinsen, die speziell für Menschen mit Astigmatismus entwickelt wurden.
Schielen ist eine offensichtliche Angelegenheit: Entweder man schielt oder nicht. So zumindest die allgemeine Meinung. Dabei gibt es eine Form des Schielens, die nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Das sogenannte versteckte Schielen betrifft einen Grossteil der Schweizer. Doch die meisten bemerken die Fehlstellung des Auges nicht, da sie keine Beschwerden haben. Was verstecktes Schielen ist, welche Beschwerden auftreten können und ab wann du zum Augenarzt gehen solltest, erfährst du in diesem Artikel.
Wenn sich die Sicht auf einmal trübt oder sich vor den Augen ein Schleier oder Nebel bildet, welcher das Erkennen der Umwelt erschwert, können verschiedene Sehstörungen und Erkrankungen der Auslöser sein. Manchmal tritt das unscharfe Sehen aber auch nur vorübergehend auf und hat keinen ernsthaften Hintergrund. So zeigen sich dunkle Punkte oder Schlieren, die bei den Augenbewegungen wegschwimmen, als harmlose Glaskörpertrübung.
Kontaktlinsen gelten heutzutage als eine bequeme und unkomplizierte Alternative zur klassischen Brille. Dabei bieten Kontaktlinsen ihren Trägern ein hohes Mass an Komfort und sorgen auch beim Sport für einen uneingeschränkten Durchblick. Damit die Kontaktlinsen die Augen jedoch nicht irritieren oder gar schädigen, bedarf es einer regelmässigen Pflege und Reinigung. Nur so wird der Biofilm, der sich während des Tragens an der Linse festsetzt, auch wirklich sicher entfernt und die optimale Sauerstoffdurchlässigkeit gewährleistet. Doch welche Linsenmittel gibt es überhaupt, wie lassen sich die Pflegemittel perfekt anwenden und was solltest du beim Gebrauch von Kontaktlinsenlösungen unbedingt beachten?